Barrierefreies Badezimmer planen – worauf ist zu achten

Der Wunsch nach einem barrierefreien Badezimmer stellt sich für jeden irgendwann einmal und wenn man ein neues Bad plant, kann man diese Freiheit gleich mit einplanen und sinnvoll umsetzen. Barrierefreiheit bedeutet im Umkehrschluss mehr Platz , größere Freiräume und diese Vorzüge kann jeder nutzen. Nicht nur im Alter oder als Behinderter ist dies ein Vorteil, sondern ein großes Platzangebot bedeutet gleichzeitig Luxus und Freiheit.

Barrierefreies Badezimmer planen – worauf ist zu achten und wie kann man es umsetzen?

Das barrierefreie Badezimmer muss bei der Planung grundsätzlich mehr Platz bieten und allgemein wird diese Art des Umbau auch seniorengerecht oder behindertengerecht genannt. Die entsprechenden Abmessungen sind die wichtigsten Eckpunkte eines solchen Planes und auch kleinere Räume eignen sich bei entsprechender Umsetzung um mehr Platz für Bewegung zu erzielen. Der erste Schritt ist meist der Ausbau der alten Badewanne und der vorhandenen Dusche. Wenn nötig muss man sich ein völlig neues Konzept überlegen, wie man die vorgegebenen Maße des Raumes am besten nutzt, um alle Maße für das senioren- oder behindertengerecht Badezimmer erreicht.

WC und Waschbecken sind genau so wichtig wie Wanne und Dusche

Auch die WC Anlage und das Waschbecken sind von diesen Maßnahmen betroffen, damit die Standardmaße erreicht werden. Es soll natürlich nicht der Eindruck aufkommen, dass dieses Badezimmer einer Reha- oder Krankenhauseinrichtung gleicht. Design und Komfort, Eleganz und Ausstrahlung kann auch ein barrierefreies Badezimmer bieten. Zur Planung sollte man sich eine Liste aller Maßnahmen anfertigen, damit die Komponenten miteinander harmonieren. Das Badezimmer ist heute ein Ort der Erholung und der Privatsphäre und bei einer Neugestaltung soll der gewünschte Komfort erreicht werden den man erwartet, aber auch der Nutzfaktor ist ein wichtiges Betrachtunsmerkmal und alles lässt sich heute miteinander vereinen, ohne das es beim anblick bemerkt wird.

Die Maße ergeben die Grundordnung und alles wird nach die Maßen ausgerichtet

Wie schon gesagt es sind die Maße die entscheidend sind und dies beginnt schon beim Zugang, denn eine Badezimmertür muss eine Breite von 90 cm haben um auch einen Rollstuhl oder einen Rollator durchzulassen. Für die entsprechenden Maße gibt es natürlich wie überall eine Industrienorm und diese DIN hat die Nr.: 18025. In dieser Norm sind alle Bewegungsflächen normiert und erfasst und nach diesen Maßen kann man sich bei der Planung richten. Die Tür soll noch ein Merkmal erfüllen, entweder verwendet man eine Schiebetür, die keinen weiteren Platz benötigt oder diese Badezimmertür soll nach Außen zu öffnen sein, dann hat man schon den ersten Punkt erledigt. Ansonsten sollte man sich die Maße dieser DIN genau ansehen und dementsprechend umsetzen. Hierbei sind die Maße aber nur Vorgaben, die nicht in jedem Fall erfüllbar oder nur ansatzweise erfüllbar sind.

Jede Badezimmerkomponente kennt eine Norm

Für jede Komponente wie Badewanne, Dusche, WC oder Handwaschbecken gibt es zusätzlich eine gesonderte Norm, die man als Anleitung nutzen kann um die Barrierefreiheit zu erreichen. Ein Grundsatzfrage ist die Dusche, denn hier ist der ebene Boden die Grundvoraussetzung für Barrierefreiheit und bei einer Wann gibt es die Möglichkeit der besonderen Form oder im Bedarfsfall sind heute Wannen mit einer wasserdichten Tür im Angebot.

An die Standischerheit denken und danach die Materialien auswählen.

Die Standsicherheit der Nutzer ist auch wichtig und damit sind auch die zu verwendenden Materialien bei Bodenbelägen, Wannenoberflächen und anderen Dingen wie genügend Haltegriffen eine Vorgabe. So sollte man Punkt für Punkt der Liste abarbeiten und dementsprechend die gut designten Dinge einkaufen und dann entsprechend der Platzvorgaben anbringen.

 

Bildquelle – Handicap Bath – BenDc – istock

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